Fotografie als Handwerk

Unser Mac-Freund Josef Peintner ist vom Beruf Fotograf. Dies sogar mit Meisterbrief im Fotografenhandwerk. Heute eher eine Seltenheit in der Branche. Seit 1995 betreibt Josef in Gilching ein Fotostudio. Mit allem was dazu gehört, wie DSLRs von Canon, einer Hensel Studio Blitzanlage und Großformatdrucker. Für den Macintosh-Computer hat sich Josef entschieden, weil damals nahezu alle Grafikstudios mit Macs arbeiteten. Seinen ersten Mac kaufte er sich 1997. Einen Power Macintosh 9500. Ein Low End-Mac, der damals noch richtig teuer war. Josef arbeitet seit der Version 4 mit der Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop. Als Profi verwendet er heute natürlich die Neueste, jetzt als CS6 bezeichnet. Auch sein Computer-Equipment ist weitesgehend aktuell. Glanzstück darunter ist ein 27″ großer iMac mit Intel Core i3 Prozessor. Den Arbeitsspeicher hat Josef auf 16 GB erweitert! Was selbst für sehr große Bilddateien ausreichend ist. Als Speichermedien verwendet er neuerdings eSata-Platten, die er über eine Icy Box Docking- und Klonstation mit USB 3-Schnittstelle an den iMac anschließt. Die ersten drei Jahre als selbstständiger Fotograf waren hart. In den Folgejahren hat sich Josef mit Portrait-, Architektur- und Industriefotos einen guten Namen machen können. Nicht zuletzt durch die exzellente Nachbearbeitung auf seinem Mac, die er sich größtenteils selbst beigebracht hat.

Apple: Der Berglöwe ist los…

200 neue Funktionen soll “Mountain Lion” enthalten. Sie alle auszuprobieren wird etwas dauern. Immerhin hat der Download geklappt – nach 5 Stunden war alles erledigt. Danach kam sofort ein iPhoto-Update mit nochmals ca. 2 GB. Also nochmals warten. Einige Funktionen, wie Erinnerungen, Notizen, Nachrichten sind schon ausprobiert. Etwas nervig wird es, wenn man das Update eines Fremdherstellers benötigt, wie von Smart Label Printer. Dies verweigert das Programm. Es hat etwas länger gedauert, bis ich die Einstellung gefunden hatte, damit Mountain bzw. Apple das nicht verweigert. Ein PLUS für den Preis! Vergünstigte iTunes-Karte kaufen für 20 anstatt 25 Euro, danach für 15,99 Euro laden.

Auf dem nächsten Treffen: Das Cinema EOS System

Auf unserem Treffen am 11. Juli 2012 wird uns Dieter Küpperbusch von CANON Deutschland das neue Cinema EOS System vorstellen. Im Mittelpunkt steht dabei die neue digitale Profi-Camcorder-Serie EOS C 300, die durch das modulare Konzept schon für viel Furore gesorgt hat. Anhand von Produktionsbeispielen und „Making offs“ wird uns Dieter Küpperbusch zeigen, wie vielfältig diese Kamera eingesetzt werden kann und wird. Darüber hinaus werden die in diesem Jahr noch zu erwartenden Kameras vorgestellt, die den Schritt zu 4 K öffnen. Da CANON hauptsächlich zwei Anwendergruppen bedient (Fotografen mit Film-Ambitionen und Cine-Leute mit Blick für den Kinofilm), sind es zwei Produkte, die den Nagel auf den Kopf treffen: foto-orientiert die 1D C und kinoausgerichtet die C 500. Besonders interessant ist, wie die EOS-Videodaten mit Apples Schnittsoftware Final Cut Pro X bearbeitet werden können. Der Vortrag findet um 19 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Achtung: Wegen einer Doppelbelegung des Saales wird das Treffen kurzfristig ins Lokal „Novi Sad“ in der Wolfgang-Früchtl-Straße verlegt!

Nächstes Treffen: Filemaker Pro 12

Auf unserem Treffen am 9. Mai 2012 stellt uns Michael Valentin von der Filemaker GmbH die neue Version 12 des FileMaker-Datenbanksystems vor. Auf diesen Vortrag sind wir besonders gespannt. Denn mit FileMaker Pro 12 sollen sich nun schnell und einfach beeindruckende Datenbanken erstellen lassen. Auch das Erscheinungsbild der Datenbanken lässt sich einfach ändern, indem eine der 40 Vorlagen benutzt werden, die speziell für die Verwendung mit einem iPad, iPhone oder Arbeitsplatzrechner gestaltet wurden. Mit FileMaker Go können FileMaker Pro-Daten zudem auf dem iPhone oder iPad angesehen oder bearbeitet werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Veranstaltungsort wie immer hier.

Review: Spracherkennung auf dem Mac und iPhone

Auf dem 78. Münchner Mac-Treff stellte uns Martin Held von Nuance die Version 2.5 der Spracherkennungssoftware Dragon Dictate für Mac vor. Der Einladung waren diesmal über 30 Teilnehmer gefolgt, davon waren einige zum ersten Mal mit dabei. Der Referent zeigte uns nicht nur wie die Software funktioniert und eingesetzt werden kann, sondern was Nuance sonst noch an Lösungen für den Mac bietet. Die Folien können als PDF unter Downloads runter geladen werden.

Preview: Dragon Dictate für Mac

Auf dem 78. Münchner Mac-Treff, am 14. März 2012, wird uns Martin Held, Senior Business Consultant von Nuance, die Version 2.5 der Spracherkennungssoftware Dragon Dictate für Mac vorstellen. Während noch vor einigen Jahren ein längeres Training der Software zur Anpassung an die eigene Stimme für eine zuverlässige Erkennung notwendig war, ist die neue Version von Dragon innerhalb weniger Minuten benutzbar. Nuance war in den vergangenen Jahren im Bereich Apple sehr aktiv und hat die erfolgreichen Dragon Apps für iPhone und iPad, Dragon Dictation und Dragon Search, und auch die Spracherkennungssoftware Dragon Dictate für Mac auf den Markt gebracht. Mit Dragon Dictate können Texte oder Emails ganz einfach per Sprache verfasst und auch Programme mit Sprachbefehlen gesteuert werden. In Verbindung mit der kostenlosen App „Dragon Remote Microphone“ werden iPhone, iPod touch oder iPad zum Funkmikrofon, was den noch flexibleren Einsatz der mobilen Geräte erlaubt. Der Vortrag findet um 19 Uhr hier statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Fotos via WiFi-SD-Card übertragen

Auf unserem 77. Treffen als offene Anwendergruppe zeigte uns Technikblogger Erich Hirsch (mobilemuc.com) eine Demo der Toshiba Flash-Air-SD-Karte, mit der man seine Fotos und Daten gleich via Kamera an jedes browserfähiges Gerät wie iPad, iPhone und natürlich Macs per WLAN transferieren kann, ohne die SD-Karte aus der Kamera zu nehmen. Ein Gadget, das nicht nur interessant ist, die digital fotografieren, sondern auch Daten wie Musik übertragen wollen. Diese kurzfristig angekündigte Demo auf unserem Computer-Stammtisch im Februar hatte ich zuvor noch schnell getwittert.

„Flohmarkt“ auf dem ersten Treffen in 2012

Nach einem erfolgreichen 2011 starten wir im neuen Jahr mit einer Idee von unserem Mac-Freund Werner Neubauer. Auf unserem ersten Treffen, am Mittwoch, den 11. Januar 2012, machen wir wieder einen Stammtisch zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Gelegenheit, Anwendungen rund um das fortschrittlichste Betriebssystem der Welt, aber auch solche fürs iPhone, iPad und dem iPod zu besprechen. Zudem kann an diesem Abend jeder Hardware mitbringen, die er nicht in Versteigerungsportalen anbieten möchte. Treffpunkt am Mittwoch ist um 19 Uhr wie immer hier. Die Teilnahme ist kostenlos.