Review: WWDC-Keynote Abend

Die Keynote der diesjährigen Entwicklerkonferenz war wohl die spannendste seit Jahren. Für Apple gar ein „Historic day“! Neben vielen Neuerungen und Verbesserungen in den Betriebssystemen hat Apple beim neuen macOS die Zählung der Versionsnummer verändert. „Big Sur“ ist nicht macOS 10.16, sondern macOS 11.0! Die Zehner-Reihe (Mac OS X!) ist nach fast 20 Jahren beendet. Eine Zeitenwende bedeutet auch der Umstieg auf Apple-eigene Prozessoren. Die komplette Mac-Produktlinie wird innerhalb der kommenden zwei Jahre auf eine neue Prozessorarchitektur überführt! Dies ist einer der größten Schritte in Apples Produktgeschichte.

Wir haben die Keynote dieses Mal gemeinsam virtuell verfolgt. 8 illustre Teilnehmer aus Bayern, Berlin und einer sogar aus der Schweiz, sahen sich in unserem virtuellen Treffen den Apple-Stream an, chatteten untereinander, um nach der Keynote über die in Cupertino vorgestellten Neuerungen kompetent zu diskutieren. Hierzu verwendeten wir erstmalig die Open Source Videokonferenzlösung Jitsi Meet. Dabei erwies sich Jitsi Meet zwar als sehr einfach zu bedienendes Konferenz-Tool, technisch aber weniger ausgereift. Wir beobachteten vereinzelt, dass Teilnehmer sporadisch von der Konferenz getrennt wurden und sich neu verbinden mussten. Fliegt z.B. der Moderator aus der Konferenz und verbindet sich neu, ist er nicht mehr der Moderator, sondern eine willkürlich andere Person. Leider kann er auch nicht mehr Moderator werden. Dafür ist die Nutzung von Jitsi Meet komplett kostenlos, muss man sich nirgendwo registrieren und die Teilnehmerzahl sowie die Chatdauer unbegrenzt.


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